LETZTE Hilfe Kurs

Basiswissen für eine sorgende Gesellschaft

Mussten Sie sich am Bett eines Schwerkranken schon einmal die Frage stellen: Was soll ich jetzt bloß tun? Obwohl die medizinische Versorgung gesichert ist, möchte man als Angehöriger, Nachbar, Freund in dieser Lebenssituation hilfreich sein – einfach etwas tun. „EINFACH“ – ja manchmal ist es tatsächlich etwas Einfaches: da sein, zuhören, eine Hand halten. Damit Sie sich in einer solchen Lebenslage gestärkt und sicher fühlen, bietet die Ökumenische Hospizgruppe e.V. gemeinsam mit dem Evangelischen Altenzentrum Haus am Römerkanal in Rheinbach den Kurs „Letzte Hilfe“ an. Im Rahmen der Veranstaltung werden Ihnen folgende Themen nähergebracht: Sterben als Teil des Lebens, Vorsorgen und entscheiden, Leiden lindern, Abschied nehmen. In diesem Kurs wird das Basiswissen für eine „sorgende Gesellschaft“ vermittelt. Wenn viele über dieses Wissen verfügen, dürfen wir uns aufgehoben wissen, wenn sich unser Leben im Tod vollendet.

Der Palliativmediziner Dr. Georg Bollig war Initiator des Projektes „Letzte Hilfe“. Im Jahr 2015 wurde es zu den besten sozialen Projekten Deutschlands von der Bundeskanzlerin geehrt und verbreitet sich nun in vielen Ländern Europas.

Das Angebot ist kostenfrei, jedoch ist eine verbindliche Anmeldung bis zum 06. Juni bei der Ökumenischen Hospizgruppe e.V., Römerkanal 11, 53359 Rheinbach oder kontakt@hospiz-voreifel.de erforderlich.

Der Kurs mit den Referentinnen Andrea Kleinfeld und Claudia Wilmers (Koordinatorinnen der Ökumenischen Hospizgruppe e.V.) findet am Mittwoch den 13. Juni im Andachtsraum des Evangelischen Altenzentrums Haus am Römerkanal, Römerkanal 11, 53359 Rheinbach von 17.30 bis 21.00 Uhr statt.

Geschrieben von Ulrike Knichwitz am 09. April 2018

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