Ökumenischer Kirchentag in Meckenheim

Ökum. Kirchentag in Meckenheim

Für Mittwochnachmittag, den 12. Mai, hatte die katholische Gemeinde  in die Merler Kirche St.Michael eingeladen zum live übertragenen Eröffnungsgottesdienst und anschließenden Beisammensein im Pfarrsaal.Leider waren wir kaum 20 Christen und Christinnen, die sich eingefunden hatten. Dies mag zum einen am Wochentag und der Uhrzeit gelegen haben. Aber man muss das auch selbstkritisch sehen: Wir haben nicht wirklich genug dafür geworben in unserer Gemeinde.Dennoch: „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen…“ – wenn wir auch nicht so sangeskräftig waren, der gegenseitige Segen als Hoffnungszeichen, den wir einander gegeben haben, war umso ergreifender und Jesus spürbar unter uns.

Etwas mehr los war am Sonntagmorgen, den 16. Mai  in der Christuskirche: Hier wurde der Schlussgottesdienst live von der Theresienwiese übertragen und zum anschließenden gemeinsamen Mittagessen eingeladen. Wahrscheinlich auch wegen der „üblichen“ Gottesdienstzeit. Und mehr Ökumene war auch zu sehen. Aber hätte es nicht mehr sein können?

Kritisch und selbstkritisch muss man auch hier sagen: Hätten sich nicht alle  Meckenheimer Kirchen und Christen zusammen tun können? Hätten wir dann nicht mehr „Kirchentagsfeeling“ bekommen? Dieses „Kirchentagsge- gefühl“ von Tagen, an denen Gemeinsamkeiten eine größere Rolle spielen als konfessionelle Unterschiede!? So greife ich an dieser Stelle das Thema des Kirchentags auf:

„Damit ihr Hoffnung habt“

Hoffnung, daß auch in Meckenheim die Ökumene lernt und weiter wächst!                                             Heike Suhr

Geschrieben von Ulrike Knichwitz am 18. Mai 2010

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