Gemeindeversammlung am 4.7.2010

Am 4.7.2010 fand im Gemeindezentrum „Die Arche“ die diesjährige Gemeindeversammlung statt. Pfarrer Dahl-Ruddies, der seit dem 1. Juni

Pfr. Dahl-Ruddies dankt für 2 Jahre Vorsitz

den Presbyteriumsvorsitz innehat, dankte seinem Vorgänger Pfarrer Mathias Mölleken für dessen zweijährige Amtszeit und überreichte im Namen des Presbyteriums einen Gutschein für ein Musikhaus – in Anspielung auf dessen sechssaitiges Hobby und darauf, dass er in den beiden Jahren neue Saiten aufgezogen und einen gewissen Reformstau abgearbeitet habe.

Der Bericht über das vergangene Jahr wurde vom „alten“ Vorsitzenden gehalten, ist auf dieser Website in voller Länge abrufbar und hatte folgende Themen:

  • Gebäudestrukturanalyse

    Pfarrer Mölleken hält den Jahresbericht

  • Gemeindekonzeption
  • Zukunft der Arche
  • Vakanz 2. Bezirk und Pfarrstellenbesetzung
  • Wahl von Mathias Mölleken zum Kreissynodalassesor
  • Finanzsituation
  • Neue Liturgie in der Erprobung
  • Logo
  • Gemeindesatzung
  • „Offene Kirche“ in der Friedenskirche
  • Familienzentrum „Am Ehrenmal“
  • Neue Höranlage
  • Dank an alle Mitarbeiter

Pfarrerin Dahl erläutert engagiert die Gemeindekonzeption

Pfarrerin Ingeborg Dahl stellte dann die neue am 15.6.2010 verabschiedete Gemeindekonzeption und ihre Entstehung vor. Sie war auch maßgeblich an der Konzeption von 2005 beteiligt. Die alte Konzeption zeigte eher Arbeitsfelder auf und hatte acht Schwerpunkte, während die neue in drei Schwerpunkten zeigt, wie die Gemeinde arbeitet und wo die theologischen Motive liegen.

Die Leiterin des ASB-Tagepflegezentrums für Senioren im Zypressenweg 4, Tabita Urdze, stellte sich und die Einrichtung kurz vor und bot Kooperation in der Seniorenarbeit an.

In der Diskussion standen vor allem Gemeindekonzeption und neue Liturgie im Zentrum. Es wurde der Unterschied zwischen Gemeindekonzeption und -satzung herausgearbeitet: Die Konzeption hat (wie z.B. ein Firmenleitbild) den besonderen Charakter, Schwerpunkte und Motivationen einer Gemeinde im Blick, während es in der Satzung um die Organsisationsform geht. (Die Satzung ist ein juristisch anmutender Text, wird von der Landeskiche genehmigt und im Amtsblatt veröffentlicht.)

In liturgischen Fragen zeigte sich v.a, Gesprächsbedarf hinsichtlich der erweiterten Lesungen, der Abendmahlspraxis, Melodienauswahl und der Frage, wann die Gemeinde aufsteht. Bei der Frage, warum wir überhaupt eine Änderung brauchen, stellte sich heraus, dass es in der rheinischen Kirche schon seit 1999 eine „neue“ Gottesdienst-Agende gibt und wir uns noch nicht angepasst haben… Die Gemeindeversammlung erfuhr, dass sich die neue Praxis in der Erprobung befindet und in jedem Kirchkaffee besprochen werden kann und soll. Aus der Versammlung gingen schon Veränderungsvorschläge in den Ausschuss für Theologie und Gottesdienst zur Weiterbearbeitung ein.

Nach dem Schluss der offiziellen Versammlung wurde in kleineren Kreisen bei Kaffee und Kuchen noch lebendig weiter diskutiert.

Geschrieben von Wilfried Lücker am 07. Juli 2010

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