Pfarrer Frank Ungerathen in Meckenheim eingeführt

„Ich möchte mit den Meckenheimer Gemeindegliedern zusammen „Kirche von morgen“ gestalten“, so der Theologe (Jahrgang 1960). Frank Ungerathen ist überzeugt, dass „die Stärke der Gemeinden in den unterschiedlichen Begabungen und Fähigkeiten der Personen liegt, die sich dort engagieren“. Er selbst möchte ganz unterschiedliche Menschen seelsorgerlich begleiten, Glaubensinhalte und Spiritualität vermitteln. „Mir ist es ein zentrales Anliegen, Glauben erlebbar zu machen, Menschen in ihrer Suche nach Gott zu begleiten.“ Für Ungerathen gehören in der Volkskirche die diakonische Seite und die missionarische Seite wie zwei Seiten einer Münze zusammen. Die Chancen für Evangelische Kirche im demografischen Wandel sieht der Seelsorger in einer offenen Gemeindearbeit, wie er sie in Meckenheim vorfindet, die sich als Generationen verbindende Beziehungskirche versteht.
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Frank Ungerathen ist verheiratet mit Ines Ruth Gronwald. Zuletzt war er zehn Jahre Gemeindepfarrer in Düsseldorf-Garath in einem Brennpunktviertel mit sozialdiakonischen und missionarischen Schwerpunkten, wie OT-Arbeit, Kirchenasyl, Lebensmitteltafel sowie spirituellen Angebote in der Gemeinde. Er selbst bildet sich als Kontemplations- und Meditationslehrer weiter und nimmt bis Anfang Februar im Rahmen eines Kontaktstudiums einige Angebote wahr, in Münster an der Philosophisch-Theologischen Hochschule der Kappuziner „Theologie der Spiritualität“ zu studieren. Er studierte Theologie in Wuppertal und Heidelberg. „Meine Frau und ich sind sehr herzlich und mit offenen Armen in der Gemeinde empfangen worden.“ Beide freuen sich auf den neuen Lebensabschnitt und die schöne Umgebung, „in der wir auch mit dem Fahrrad unterwegs sein können“.
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Geschrieben von Ingeborg Dahl am 26. Januar 2011

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