Mit Mose unterwegs – Ökumenischer Kinderbibeltag in Merl

♪„A-karawani, E-karawani, I-karawani, O-karawani, A E I O U-karawani“♪ – so klang es fröhlich beim diesjährigen Kinderbibeltag.

Schritt für Schritt erfuhren die Kinder, wie Mose als Baby von einer ägyptischen Prinzessin in einem Körbchen aus dem Schilf am Ufer des Nils gezogen wurde und wie er als Erwachsener von Gott bei einem brennenden Dornbusch den Auftrag erhielt, das Volk Israel aus Ägypten in das Gelobte Land zu führen. Während der langen Wanderung durch die Wüste litt das Volk an Hunger und Durst und erfuhr die wunderbare Zuwendung Gottes, der immer für uns Menschen da ist. Schließlich stieg Mose auf einen hohen Berg, von wo aus er in das Gelobte Land hineinschauen konnte.

In Kleingruppen wurde fleißig gebastelt: kleine Körbchen, ein brennender Dornbusch, Fernrohre und Leporellos, um an die verschiedenen Stationen im Leben des Mose zu erinnern. Das sonnige Oktoberwetter lud zum Toben im Freien ein. Und das gemeinsame Mittagessen schmeckte besonders gut, zumal die Kinder sich ihre Möhren und Gurken selbst schälen durften.

Was hat den Kindern besonders gefallen? Hier einige Antworten:
„Die Hot Dogs zum Mittagessen – dass man hier so viel finden kann mit dem Fernrohr, das ich gebastelt habe – das Spielen – das Singen – eigentlich alles!“

Der Abschlussgottesdienst am Nachmittag in der Pfarrkirche St. Michael, zu dem auch die Eltern eingeladen waren, wurde von den beiden „Neuen“ im Team gehalten: Pfarrer Frank Ungerathen von der evangelischen Gemeinde und Pastoralreferentin Franziska Wallot von der katholischen Gemeinde. Die Kinder zeigten stolz vor, was sie alles gebastelt und gemalt haben.

Dem großen Team von ehrenamtlichen Helfern und der umsichtigen Organisation von Jugendleiterin Melanie Schmidt war es zu verdanken, dass alle einen gelungenen Kinderbibeltag erleben konnten. Ein besonders herzlicher Dank ging an Frau Ursula Hensle, die über 15 Jahre lang die jeweiligen Anspiele geschrieben und einstudiert hat.

Bericht: Irmela Richter

Geschrieben von Ulrike Knichwitz am 15. Oktober 2011

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