Glaskreuze zur Passionszeit in liturgischen Farben von Martin Funke

Ausstellungseröffnung am 23. März in der Arche. Die Ausstellung kann vom 23. März bis 21. April außer dienstags zu den Öffnungszeiten der Arche, besonders von 16.00 bis 18.00 Uhr besichtigt werden.

Andacht zum Beitragbild von Pfarrer Frank Ungerathen

Das Kreuz umspannt die Welt. Christus umfängt uns mit seinen ausgebreiteten Armen der Versöhnung. Wir alle sind eingeschlossen. Dies ist der Fels, auf dem unser Leben steht.

Gottes Liebe trägt uns. Gottes Liebe ist der tragende Grund unseres Lebens. Das drückt der Künstler Martin Funke mit dem Felsengrund aus der Eifel aus.

In der Versöhnung Christi verbindet das Kreuz Himmel und Erde. Der neue Bund in Christus führt den alten Bund Gottes mit dem Zeichen

des Regenbogens fort. So bricht sich das Licht Gottes im kunstvoll durchscheinenden Glas des Kreuzes in allen Farben des Regenbogens.

Die Dunkelheit hat ein Ende. Der Tod verliert seine Macht. Auferstehungskräfte kommen uns schon vor unserem Ende zu. Die geschwungene Form des Kreuzes lädt den Betrachter ein, sich mit seinem ganzen Leben im Kreuz wiederzufinden:

In den Lebensphasen, in denen man gebeugt zum Kreuz kommt, seine Lasten ablegen kann, ebenso wie die erleichterte verspielte Stimmung, in der wir vom Gekreuzigten und Auferstandenen herkommen und wieder in unseren Alltag zurück kehren. Das Zentrum des Kreuzes liegt für den Künstler in den drei Glassteinen, die die Trinität symbolisieren:

Gott, Schöpfer, der unsere Welt wunderbar geschaffen hat. Gott im Sohn Jesus Christus, der uns zeigt, wie wir leben können. Gott in der Heiligen Geisteskraft, die uns Hoffnung und Lebendigkeit schenkt und uns miteinander, mit der Schöpfung und mit Gott verbindet.

 

 

Geschrieben von Ulrike Knichwitz am 08. März 2014

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