Oratorium zur Weihnacht

Martin Kahle
ORATORIUM ZUR WEIHNACHT

Uraufführung
Samstag 29.11.2014, 20.00, Pallottikirche Rheinbach, Pallottistr.
Sonntag 7.12.2014, 18.00, St. Marien, Bad Godesberg, Burgstr.

Elisabeth Menke, Sopran, Wolfgang Schwaiger, Bass
Helene Schütz, Harfe
Meckenheimer Kammerchor
Mitglieder des Akademischen Orchesters Bonn
Leitung: Martin Kahle

Karten zu 15,- € im Vorverkauf bei:
Buchladen, Meckenheim, Neuer Markt
Buchhandlung Kayser, Rheinbach, Hauptstr. 28
und an der Abendkasse

Zu meinem „Oratorium zur Weihnacht“:
Für einen Kirchenmusiker ist es ein Problem, dass es zwar viele Requien gibt, ungezählte Mess-Vertonungen, aber ausgerechnet zur Weihnachtszeit, der Hochzeit der Kirchenmusik, nur das Weihnachtsoratorium von Bach. Die wenigen „kleineren“ Alternativen von Schütz, Herzogenberg, Rheinberger und anderen befriedigen nicht sehr. Dem attraktivsten Werk, dem von Saint-Saens, fehlen die vertrauten Texte der Weihnachtsgeschichte. So verlockte der Gedanke, mich an einer Alternative zu versuchen.
Sofort stockt der Atem: sich messen mit Bachs Oratorium? Dem heiligen Berg, dem Fujiama nicht nur der Kirchenmusik? Aber das kann, will und soll es ja gar nicht! Nur eine Alternative versuchen zu Herzogenberg und Rheinberger!
Ein zweiter Anstoß zu diesem Werk waren Weihnachtsgedichte, die meine Mutter als junge Frau schrieb. Die handgeschriebenen Seiten entdeckte ich so spät, dass ich sie nicht mehr befragen konnte zum Wann und Wofür ihrer Entstehung. Einige Male habe ich sie als Lesungen in Konzerten genutzt, irgendwann kam der Gedanke: das wären doch geeignete Intermezzi, sozusagen „Arien“ für ein solches Werk.
Inhaltlich umfasst das Oratorium die Vorgeschichte (Verkündigung, Magnifikat) und den Beginn der Weihnachtsgeschichte nach Lukas. Wie bei Bach werden Choräle in den Ablauf eingegliedert. Stilistisch zielt die Musik zwischen „Klassik“ und „populäre Moderne“, sie möchte den Zuhörer erreichen und ansprechen.
Die Besetzung umfasst 2 Solisten (Sopran, Bariton), Chor und Orchester (Streicher, Flöte, Saxophon, Horn, Harfe). Die Dauer ist etwa eine Stunde.

Geschrieben von Martin Kahle am 24. November 2014

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