Mitarbeiter Freizeit 2015 (Hamburg – Prora – Potsdam)

Ein Freizeitbericht von Alexandra Dold

Was erhält man, wenn man 13 Jugendliche und zwei Pädagogen in zwei Busse setzt und in den Norden fahren lässt? Was klingt wie ein ironischer Witz, war für uns einer der besten Sommer unseres Lebens. Mit einem Durchschnittsalter von 21 Jahren (Alterspanne: 16-36) war dies die älteste Sommerfreizeit unserer Gemeinde aller Zeiten. Mit auf Tour waren ausschließlich ehrenamtlich Mitarbeitende aus allen drei Bezirken. 10 Tage lang standen Selbsterfahrung, Gemeinschaft und vor allem Spaß im Vordergrund der Freizeit zum Thema „Date mit Dir“.

Zu unchristlicher Stunde für Studenten und Schüler während der Ferien ging es am Samstag morgen um 8:30 Uhr an der Christuskirche los in Richtung des ersten Stops: Hamburg. Verzögerungen durch Staus wurden gekonnt ignoriert und die Stunden im Auto verschlafen oder einfach verquatscht. In Hamburg angekommen, wurden die Zimmer verteilt und es gab direkt an diesem Abend noch die erste thematische Einheit. Am nächsten Tag erkundeten wir die Hamburger Hafencity, die Reeperbahn und die Kirmes, dort Dom genannt._MG_8766

Am Montag saßen wir wieder mit all unserem Gepäck in den beiden Kleinbussen und es ging immer weiter in den Norden, das Ziel Prora auf Rügen immer fest im Blick. Dort übernachteten wir in der längsten Jugendherberge der Welt. Das klingt im ersten Moment wirklich cool, aber wenn man den langen Flur erst einmal entlang gelaufen ist und einem dann am anderen Ende erst auffällt, dass etwas vergessen wurde, verliert es seinen Reiz. Die gute Laune konnte aber von nichts getrübt werden, nicht einmal durch die furchtbaren Essenzeiten, die uns durch die Jugendherberge zugeteilt wurden (Frühstück: 7:45-8:15 Uhr, Abendessen: 17:45-18:15 Uhr). Die wirklich sehr heißen Tage auf Rügen verbrachten wir mit Schwimmen in der Ostsee, Sonnenbaden und Erkunden der Nachbarorte Binz, Sellin und Baabe, sowie kleinen Coaching-Einheiten und einem Theaterworkshop. In Sellin besichtigten wir die aus Film und Fernsehen bekannte Seebrücke, aber auch Action stand durch einen Ausflug in den Hochseilgarten auf dem Programm, bei dem manche ihre Grenzen und Ängste überwindeten. Die Zeit auf Rügen beendeten wir mit dem Besuch des Seebrückenfestes in Binz, wo wir zu 90er Musik abtanzten und anschließend beim Feuerwerk fast erfroren.

Am Sonntag wurde dann beim Einladen des ganzen Gepäcks wieder Tetris gespielt und Shadowfax und Green Hornet (wie wir liebevoll die Busse getauft haben) waren unterwegs, diesmal nach Potsdam. Den letzten Abend der Freizeit verbrachten wir alle zusammen bei einem gemütlichen Abendessen beim Italiener und einem anschließenden Spaziergang durch den nahe gelegenen Babelsberg-Park. Bevor wir uns dann am Montag schweren Herzens auf in Richtung Heimat machten, stand noch ein bisschen Kultur auf dem Programm. Wir fuhren zum Schlosspark Sanssouci und spazierten bei 30 Grad durch die wunderschöne Parkanlage und machten ein einzigartiges Gruppenfoto vor dem Schloss.

Schlosspark Sanssouci

Schlosspark Sanssouci


Nach 8,5 Stunden Fahrt kamen wir endlich wieder in Meckenheim an. Leider wurden wir von 16,5 Grad und sehr viel Wasser in Form von Regen willkommen geheißen. Dennoch war wie immer die Stimmung ungetrübt.

Das Highlight der Freizeit festzunageln ist unmöglich. Wir haben viel über uns und unsere Freunde gelernt, unglaublich viel Spaß gehabt und unzählige Erinnerungen gesammelt, die wir nie wieder loslassen werden. Obwohl jeder von uns anders ist, haben wir doch die Einzigartigkeit unserer Freundschaft zueinander gemeinsam. Wir sind ein Team, durch und durch.
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Kaffeepause in Baabe

Kaffeepause in Baabe


Auf der Seebrücke in Sellin

Auf der Seebrücke in Sellin


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Fotos: Alexandra Dold und Melanie Schmidt

Geschrieben von Melanie Schmidt am 12. August 2015

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