In der Trauer nicht allein – Angebot für Verwaiste Eltern

Wenn ein junger Mensch stirbt, sind wir sehr betroffen. Da ist ein Leben viel zu früh vorbei.

Eltern, die ein Kind verlieren, tragen mit ihrem Kind ein Stück ihrer Zukunft zu Grabe. Der Boden bricht unter ihnen weg. Vieles, was einmal sicher schien, gilt ab diesem Moment nicht mehr. Das erleben Eltern, deren Kind noch ein Baby oder ein Kleinkind war, genauso wie Eltern, deren Kind im Erwachsenenalter stirbt. Denn Eltern bleiben immer Eltern ihrer Kinder, unabhängig davon, wie alt ihre Kinder sind. Viele betroffene Eltern wollen andere nicht mit dem belasten, was sie selbst so sehr belastet, und sprechen irgendwann nicht mehr über ihren Verlust.

Die Ökumenische Hospizgruppe Rheinbach-Meckenheim-Swisttal bietet ab November 2021 eine halb-offene Gruppe an, in der betroffene Eltern sich kennenlernen und untereinander austauschen können. Eingeladen sind alle Eltern, die um ein verstorbenes Kind trauern, unabhängig davon, wie lange der Verlust zurückliegt oder wie alt ihre Tochter, ihr Sohn geworden sind.

Begleitet wird die Gesprächsgruppe von zwei Trauerbegleiterinnen, unter der Leitung von Irmela Richter (qualifizierte Trauerbegleiterin, ordinierte Prädikantin und Notfallseelsorgerin).

Wir treffen uns jeden Monat an einem Freitag, die kommenden Termine sind

  • 26.11. und 17.12.2021
  • Beginn: 17 Uhr
  • Ort: Rheinbach.

Das Angebot ist kostenfrei.

Wir bitten um vorherige Kontaktaufnahme bei Irmela Richter (Tel. 0176 – 520 84 785)

oder über Email bei der Hospizgruppe (kontakt@hospiz-voreifel.de).

Informationen zum Verein unter www.hospiz-voreifel.de.

Geschrieben von Sabine Dräbing am 10. November 2021

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