#everynamecounts

Das digitale Projekt der Arolsen Archives

In der Ausgabe chrismon 03/2023 fand ich einen sehr beeindruckenden Artikel über die Arolsen Archives. Dies Archive sind das weltweit umfassendste Archiv zu den Opfern und Überlebenden des Nationalsozialimus. Mittlerweile zählt es zum UNESCO-Weltdokumentenerbe und umfasst Hinweise zu rund 17,5 Millionen Menschen. Die Dokumenten umfassen die verschiedensten Opfergruppen des NS-Regimes.

In dem Zeitungsartikel wird ein neues digitales Projekt der Arolsen Archives vorgestellt: unter dem Hashtag #everynamecounts arbeiten Zehntausende Freiwillige weltweit an einem Online-Archiv.  Es gibt unendliche viele Listendokumente (Deportationslisten, Eingangslisten, etc) in Papierform. Viele davon wurden schon eingescannt aber es ist notwendig diese Dokumente digital zu erfassen.  Das ist aktuell auch mit den neuen Techniken der KI nicht komplett möglich und daher sind Freiwillige eine enorm große Hilfe. Jedes Dokument wird z. B. 3 x geprüft und die Daten werden 3 x digital erfasst. Denn viele Dokumente sind noch in Süterlin ausgefüllt. Oder verschmutzt, unleserlich, etc. Bisher wurden ca. 6 Millionen Dokumente bearbeitet – im Archiv befinden sich jedoch ca. 30 Millionen Dokumente.

Hier erhalten Sie mehr Informationen zu diesem Projekt:

Niemand muss stundenlang Karten eingeben, aber jede Karte zählt. Und daher zählt auch jeder einzelne Beitrag.

 

(Sabine Bauer, Gemeindebüro)