Buchtipp September 2026

Gebt mir etwas Zeit

Autobiografie von Hape Kerkeling

 

 

Seit seiner Kindheit wollte Hape Kerkeling wissen, woher seine Vorfahren kommen. In der Corona bedingten Zwangspause ließ er seine DNA auf seine Herkunft analysieren und hat mit damit Ahnenforschung betrieben.
Hape Kerkeling verknüpft seine eigene Lebensgeschichte, erzählt von seiner Kindheit und den Anfängen im TV und Showgeschäft mit einer Ahnenforschung, deren niederländische Wurzeln bis ins 17. Jahrhundert zu verfolgen sind.
Der Titel des Buches „Gebt mir etwas Zeit“ ist am Haus des Hutmachers Cornelis Kerkeling aus dem 17. Jahrhundert in Amsterdam zu entdecken. Schon als kleiner Junge erwächst bei Hape Kerkeling die Affinität zu Amsterdam, als junger Mann genießt er dort den offenen und toleranten Umgang mit Homosexualität und lernt 1987 dort seine große Liebe Duncan kennen. Diese Liebe endet 1989 auf tragische Weise, da Duncan an Aids erkrankt ist und stirbt.
Dann ist da auch noch Oma Bertha, die sich nach dem Suizid seiner Mutter liebevoll um Hape kümmert, und mit ihm bei Streuselkuchen und Illustrierten die europäischen Königshäuser studiert.
Laut Ahnenforschung ist Oma Bertha ein uneheliches Kind von König Eward VII und Hape Kerkeling damit in der Thronfolge?

Kurzweilig, unterhaltsam, berührend, ehrlich, in typisch humorvollem Stil geschrieben.

Susanne Preiß


A

Verlag: Piper

Erscheinungsjahr: 2024

367 Seiten

Verkaufspreis: 24,00 Euro